Im Coaching geht es darum, Mensch und Tier dabei zu unterstützen, wieder Vertrauen zu entwickeln, neue Wege auszuprobieren und die Beziehung zueinander zu stärken.
Dabei kann ein Gespräch mit dem Tier zeigen, was dahintersteckt.
Die energetische Arbeit kann helfen, Belastendes zu lösen.
Im Coaching geht es darum, das Neue im Alltag zu leben.
Gespräch → Heilung → Coaching
Dein Tier nimmt sehr viel von dir wahr – deine Stimmung, deine Gedanken und deine innere Haltung.
Deshalb beginnt Veränderung manchmal nicht beim Tier, sondern bei dir.
Was möchtest du für dein Tier?
Mutig. Stark. Selbstbewusst. Gesund. Vertrauensvoll.
Richte deine Aufmerksamkeit auf das, wie es sein soll, statt immer wieder das zu bestätigen, was dich gerade stört.
Wenn du ständig denkst:
„Mein Hund hat Angst.“
„Meine Katze ist unsicher.“
„Das wird bestimmt wieder schwierig.“
dann bleibt dein Blick auf dem Problem.
Im Mental-Coaching lernst du, deine Gedanken bewusst neu auszurichten und deinem Tier mit einer anderen inneren Haltung zu begegnen.
Nutze die Kraft deiner Gedanken.
Stell dir vor, wie dein Tier sich fühlen soll. Sprich mit ihm darüber. Male dir gemeinsame Situationen positiv aus. Und begegne deinem Tier immer wieder mit genau dieser Haltung.
Denn dein Tier ist ein wunderbarer Spiegel.
Verändere deine Gedanken – und beobachte, was sich bei deinem Tier zeigen kann. 🐾
Nach einer Zahn-OP war Garfi zunächst ein richtiges Häufchen Elend.
Ein Kater ohne Zähne.
Und ich dachte: Wie soll dieser Kater jetzt Mäuse fangen?
Für mich war klar: Garfi musste wieder Vertrauen in sich selbst bekommen. Also habe ich versucht, sein Selbstwertgefühl aufzubauen. Ich habe ihm immer wieder vermittelt:
Und Garfi hat offenbar sehr genau zugehört.
Ungefähr zwei Wochen später passierte es.
Morgens flog plötzlich eine Maus in mein Bett.
Garfi hatte sie tatsächlich gefangen.
Wir waren beide total happy.
Für mich war diese Maus viel mehr als eine Maus im Bett.
Sie war Garfis Beweis:
„Siehst du, Kathi? Ich kann es noch.“
Und seitdem sage ich manchmal:
Mein kleiner Heiler. Mein kleiner Kämpfer. Mein Garfi. 🐾❤️
Nach dem Umzug war Garfi zunächst ein anderer Kater.
Die neue Umgebung und all die neuen Eindrücke waren für ihn absolutes Neuland.
Also habe ich angefangen, mit ihm zu arbeiten.
Ich nenne es manchmal Garfi-Coaching.
Ich habe ihm immer wieder gesagt:
„Mutig.“
„Stark.“
Ich wollte, dass er wieder Vertrauen in sich selbst bekommt.
Und tatsächlich: Es hat Wirkung gezeigt.
Sogar meine Vermieterin hat bemerkt, dass Garfi sich verändert hatte.
Hier gab es auch einen Hund. Garfi interessierte sich für ihn, kannte so eine Begegnung aber noch nicht.
Eines Tages kam der Hund ans Gartentor.
Garfi ging hin und machte einen kleinen Nasenstupser.
Das war schon mutig.
Und dann wurde er noch mutiger: Er ging durch den Zaun und stand plötzlich ohne diese schützende Grenze direkt vor dem Hund.
Für mich war das ein besonderer Moment.
Garfi hatte einen Schritt gemacht.
Nicht weil ich ihn dazu gezwungen hatte.
Sondern weil er selbst bereit war.
Dame Shay war früher ein glücklicher Hund. Doch dann änderten sich die Lebensumstände ihrer Familie.
Sie kam in mein Leben, weil ich sie tagsüber betreuen durfte. Shay war viel alleine und die langen Spaziergänge von früher gab es nicht mehr, seit das Baby da war.
Ich begann, mit ihr zu laufen. Erst kleine Runden, dann wurden die Spaziergänge immer länger. Langsam blühte Shay wieder auf.
Sie durfte überall dabei sein – und genau das hatte ihr gefehlt.
Ich kochte für sie, wir waren viel unterwegs und irgendwie taten wir uns beide gut.
Doch unterwegs fiel mir etwas auf: Shay senkte immer wieder den Kopf, wenn uns andere Menschen oder Hunde begegneten.
Ich sagte zu ihr:
„Shay, das brauchst du nicht zu machen. Du bist eine wertvolle, schöne, stolze und mutige Shay.“
Das sagte ich ihr immer wieder.
Und irgendwann veränderte sich etwas.
Shay ging wieder stolz mit erhobenem Kopf durch die Welt. Auch wenn andere Hunde kamen, blieb ihr Kopf oben.
Für mich ist das ein schönes Beispiel dafür, wie sehr unsere Gedanken und unsere Worte ein Tier beeinflussen können.
Ich versuche deshalb nicht, das zu bestätigen, was mich gerade stört.
Ich richte den Blick auf das, was entstehen soll: mutig, stolz und selbstbewusst.
Denn dein Tier ist ein wunderbarer Spiegel.
Wenn du deine eigene Haltung veränderst, kann das auch beim Tier etwas in Bewegung bringen. 🐾❤️