Man zieht sie groß.
Man steckt Herzblut hinein.
Man erlebt Höhen und Tiefen.
Irgendwann kommt der Zeitpunkt, loszulassen.
Vielleicht weil man älter wird.
Wegen Krankheit.
Wegen einer Scheidung.
Der Kopf sagt: Es ist Zeit.
Aber das Herz hängt noch daran.
Solange das Herz nicht loslassen kann, wird es schwierig.
Genau da setze ich an.
Ich helfe Unternehmern beim Loslassen und dabei, herauszufinden, was nach dem Verkauf kommen könnte.
Ein Unternehmen ist nicht nur ein Betrieb.
Es ist ein großer Teil des eigenen Lebens.
Ein Mann hatte ein Schlosshotel geerbt. Nur war das so gar nicht sein Ding.
Wir verabredeten uns an einem Sonntag zum Brunch.
Der Raum war voller Gäste und Personal.
Ich schaute mich um, fand ihn sofort und ging auf ihn zu.
Er war erstaunt:
„Wie haben Sie mich erkannt?“
Ich sagte:
„Sie stehen da, als wenn Sie nicht dazugehören.“
Er lachte.
„Ja, das stimmt.“
Manchmal sieht man Dinge, die der andere selbst noch nicht sieht.
In einem Kundengespräch redete sich ein Unternehmer um Kopf und Kragen.
Nach 30 Minuten wussten der Kunde und ich gar nichts mehr.
Der Deal war geplatzt.
Am nächsten Tag rief er an:
„Das war ein super Gespräch, oder?“
Ich schwieg.
Nach einer Weile kam von ihm:
„Es war nicht gut, stimmt's?“
Ich sagte:
„Beim nächsten Mal halten Sie Ihre Klappe.“
Das war deutlich.
Danach besprachen wir, wie wir beim nächsten Mal vorgehen.
Der nächste Termin lief genau so, wie wir es uns gewünscht hatten.
Der Deal war perfekt.
Ein Unternehmen zu verkaufen ist keine Entscheidung wie jede andere.
Es hängen Menschen, Geschichten und Gefühle daran.
Ich schaue deshalb nicht nur auf Zahlen und Verträge.
Ich schaue auf das, was dahintersteht.
Was willst du wirklich?
Was hält dich noch fest?
Und was kommt, wenn das Unternehmen nicht mehr dein Leben bestimmt?
Der Verkauf ist nicht das Ende.
Er ist der Anfang von etwas Neuem.
Was könnte für dich danach kommen?