Das Bild der Frau hat sich im Laufe der Jahre stark verändert.
Früher war die Frau für Haushalt und Kinder zuständig. Heute kommen oft noch Beruf oder ein eigenes Business dazu. Alles will sie wuppen und dann auch noch eine erfüllte Partnerschaft leben.
Die Frau hat sich angepasst. Aber irgendwann schaltet sie den Autopiloten ein.
Sie funktioniert.
Ihre eigenen Wünsche und Träume bleiben dabei auf der Strecke.
Alles um sie herum verändert sich. Aber wo bleibt sie?
Die Kinder werden größer und gehen aus dem Haus. Der Mann ist vielleicht schon lange unzufrieden mit der Partnerschaft oder hat sich anders orientiert.
Die Zeit ist vergangen – im Flug.
Nur die Frau hat davon kaum etwas mitbekommen.
Jahrelanges Funktionieren macht mürbe. Aber wie kommt man da wieder raus?
Dann kommen die Wechseljahre. Die Hormone spielen verrückt, die Laune gleich mit. Manchmal braucht es nicht mehr viel, bis es einen Knall gibt und man vor dem Scherbenhaufen seines Lebens steht.
Aber wer ist eigentlich „Ich“?
Ich bin eine Frau – aber wer bin ich sonst noch?
Zu spät merkt man manchmal, dass dieses „Ich“ fehlt.
Man hat immer funktioniert. Es allen recht gemacht.
Aber sich selbst?
Die Frau ist sich selbst fremd geworden und unzufrieden.
Jetzt sollte sie an erster Stelle stehen.
Nicht aus Egoismus.
Sondern weil es Zeit ist, sich selbst wiederzufinden.
Frag dein Spiegelbild:
Wer bin ich?
Und wer möchte ich sein?
Oft kommt erst einmal nur Stille.
Leere.
Weil man sich selbst verloren hat.
Dann ist es Zeit, diesen Zustand anzunehmen.
Es ist, wie es ist. Punkt.
Die Vergangenheit kannst du nicht zurückdrehen.
Aber du kannst deine Zukunft neu gestalten.
Das ist für viele Frauen eine der größten Herausforderungen.
Hilfe annehmen. Abgeben. Nicht mehr alles selbst machen müssen.
Ich weiß, wovon ich spreche.
Auch ich wollte immer alles selbst machen. Da wusste ich wenigstens, dass es richtig gemacht wird.
Ich habe mich bewusst gegen Kinder entschieden. Mein Kind war meine Firma und mein Mann.
Nach seinem Tod war auch ich tot.
Ich habe mich von meinem alten Leben getrennt. Haus und Firma losgelassen. Ballast abgeworfen.
Danach ging es mir besser.
Dann bin ich mit einem Koffer losgezogen, um mich selbst wiederzufinden.
Es gab Höhen und Tiefen. Aber diese Zeit hat mich stärker gemacht, als ich es je in diesem Leben war.
Meistens weiß man ziemlich schnell, was man nicht mehr will.
Aber bei der Frage, was man will, wird es schwieriger.
Weil man zu viel vergessen hat.
Man hat vergessen, wie sich Leben anfühlt.
Wie sich Leben eigentlich anfühlen sollte.
Deshalb heißt Veränderung auch: Altes loslassen.
Damit Platz für Neues entsteht.
Und das muss nicht von heute auf morgen gehen. Schritt für Schritt – damit aus Veränderung nicht gleich wieder Angst vor dem Verlust des Vertrauten wird.
Wagst du einen Neustart?
Es ist nie zu spät.
Ganz egal, was dein Pass über dein Alter sagt.
Jedes Alter hat seine guten Seiten.
Entscheidend ist auch deine Denkweise.
Du wirst zu dem, wie du über dich denkst.
Wenn du dir selbst nichts mehr zutraust, wird es schwierig, etwas Neues zu wagen.
Keine kleinen Kinder mehr, die ständig etwas brauchen. Keine Schulprobleme, die den Alltag bestimmen. Vielleicht mehr Zeit für sich selbst.
Vieles davon gehört der Vergangenheit an.
Eigentlich könnte Frau glücklich sein über diese neue Freiheit.
Aber was machen viele Frauen?
Sie jammern, statt zu handeln.
Vielleicht ist jetzt dein Zeitpunkt.
Investiere in dich.
Werde wieder lebendig.
Finde deinen Weg – egal, wohin er dich führt.
Vielleicht findest du einen alten Traum wieder, den du wegen der Kinder begraben hast.
Vielleicht schaust du deinen Partner an und stellst dir endlich die Frage:
Will ich diese Beziehung wirklich noch?
Vielleicht ist es Zeit, die Frau zu werden, die du immer sein wolltest – aber wegen der anderen nie geworden bist.
Ich bin für dich da, wenn du mich brauchst.
Auf dich und dein neues Leben!
Gerne begleite ich dich ein Stück.